Stärken der Lauftherapie

Die Fähigkeit zu Laufen ist eine, dem Menschen angeborene Stärke – wir haben sie nur vergessen!

Jeder von uns hat als Kind laufen gelernt. Der eine früher, der andere etwas später.

Haben wir diese Fähigkeit damals in Frage gestellt? Wohl kaum. Wir haben es einfach getan, weil es normal war und wir es konnten. Mit zunehmendem Alter und dem Erwachsenwerden haben wir unsere Lebensgewohnheiten verändert. Wir sitzen immer häufiger und laufen immer seltener. Gerade im Berufsalltag werden wir ständig aufgefordert unsere Stärken zu nutzen. Warum tun wir es dann nicht einfach?

Was kannst du zu jeder Tages- und Jahreszeit, an jedem beliebeigen Ort, ohne jegliche Hilfsmittel oder Partner und dazu noch absolut preiswert tun? Laufen.

„Die Methode der Lauftherapie ist vom Ansatz her einfach. Die Belastung durch langsames Laufen wird allmählich, sukzessiv auf ein definiertes Ziel hin gesteigert. Beispielsweise nach 3 Monaten regelmäßigem Lauftraining 20-30 Minuten lang ununterbrochen langsam laufen zu können. Die Betonung liegt auf möglichst stressfreiem Laufen bei aufmerksamer Beobachtung körperlicher Vorgänge: Füße, Beine, Puls, Atmung, Stoffwechsel, u.a.m. Die relativ schnelle, in beinahe jedem Fall festzustellende Verbesserung körperlicher Leistungsfähigkeit bildet einen wesentlichen Eckpfeiler dieser Therapie. Veränderungen im psychischen Bereich, wie z.B. Steigerung des Selbstwertgefühls, Verminderung von Stress, Angst und Depression sind fast zwangsläufig, jedenfalls häufig zu beobachtende Effekte“. (Quelle: Prof. Alexander Weber: Laufen als Psycho-Therapie, Mainz 1992).

Therapeutisches Laufen ist gesundheitsorientioretes Laufen und bei zahlreichen Beeinträchtigungen besonders erfolgreich:

Therapeutisches Laufen ist
besonders wirksam bei:

  • Bewegungsmangel
  • Kreislaufbeschwerden
  • Erhöhtem Puls und Bluthochdruck
  • Verdauungsproblemen und Darmträgheit
  • Depressive Verstimmungen
  • Leichte Formen von Angst und Depressionen
  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Verspannungen
  • Konzentrationsmangel
  • Gefühl der Einsamkeit und Isolation
  • Überlastungsgefühlen
  • Klimakterische Beschwerden
  • Praemenstruelles Syndrom
  • Ess -und Gewichtsproblemen, Fettstoffwechselproblemen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Kurzatmigkeit
  • Suchtproblemen
  • Gestörtes seelisches Gleichgewicht
  • Vitalitätsschwäche, Abgeschlagenheit und Müdigkeit
  • andere Stressformen

Lauftherapie als Angebot für besondere Menschen

Die Lauftherapie wird mit großem Erfolg in Kursen mit Teilnehmern, die sich auf Grund unterschiedlicher besonderer Bedürfnisse für das gesundheitsorientierte Laufen entschieden haben, eingesetzt. Dem gleichgesetzt hat sich das therapeutische Laufen auch in sog. adressatenspezifischen Gruppen bewährt und kann hervorragend als Ergänzung zu konventionellen Therapien genutzt werden.

Einige Beispiele für Adressaten spezifische Laufgruppen:

  • Laufen mit Kindern, insbesondere bei Bewegungsmangel oder ADS/ADHS
  • Laufen mit übergewichtigen Menschen
  • Laufen mit abhängigkeitskranken Menschen
  • Laufen mit Strafgefangenen im Strafvollzug
  • Laufen mit depressiven Menschen
  • Laufen mit sehbehinderten Menschen
  • Laufen mit Menschen nach einer Krebserkrankung
  • Laufen mit Frauen nach der Schwangerschaft
  • Laufen mit Menschen mit Bluthochdruck oder Diabetes

Lauftherapie als Baustein des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) –
Präventions- und Motivationsmaßnahme für Unternehmen.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass Unternehmen, die ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) anbieten, die Leistung und Arbeitszufriedenheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigern, deren Fehlzeiten reduzieren und damit effektiv Kosten senken. Unternehmen, die in BGM investieren, investieren in ihre Zukunft. Eine gesunde Basis durch betriebliche Gesundheitsförderung ist die beste Vorasusetzung für einen geringeren Krankenstand sowie eine erhöhte Produktivität. Darüber hinaus fördert es die Zufriedenheit und Identifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Unternehmen, seinen Produkten oder Dinestleistungen. Betriebliche Prozesse laufen optimierter was sich bedingt durch eine verbesserte Qualität direkt auf die Kundenzufriedenheit auswirken kann – es kommt zu weniger Reklamationen.

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